Hapkido


Hapkido ist eine aus Korea stammende
Selbstverteidigungskunst, welche in erster Linie aus Abwehrtechniken besteht.

Diese setzt sich aus verschiedenen anderen Kampfsportarten zusammen. Dazu zählen Judo, Taekwondo und Ju-Jutsu.

Da Hapkido als Selbstverteidigung gilt werden in vielen Vereinen keine professionellen Wettkämpfe ausgetragen, da es sehr gefährlich sein kann diverse Hebel- und Wurfarten anzuwenden. Hapkido wird auf Schulen gelehrt, die in Verbänden zusammengeschlossen sind. Beim Hapkido herrscht wie beim Judo das Prinzip der Gürtelstufen, die Prüfungen und Techniken sind aber von Schule zu Schule unterschiedlich.

Der Koreaner Choi Yong-Sui gilt als der Erfinder des Hapkido. Er konzipierte Hapkido während der Besetzung von Korea durch Japan. Nach dem Ende des Koreakrieges stieg der Bekanntheitsgrad des Hapkido in den westlichen Ländern und fand immer mehr Anhänger.

Hapkido ist für viele sogar eine Lebensphilosophie und wird heutzutage auch den Auszubildenden der koreanischen Spezialeinheiten der Sicherheits- und Streitkräften gelehrt.

Hap bedeutet Harmonie zwischen Körper und Geist, Ki wird als Lebensenergie übersetzt und Do beschreibt den Lebensweg.

Das Hauptprinzip des Hapkido ist es die Angriffe nicht zu blocken, sondern in kreisförmigen Bewegungen zum Angreifer zurückzuführen.

Die benötigten Techniken kommen wie gesagt aus verschiedenen Bereichen.
Man erlernt Faustschläge, verschiedene Handtechniken, Fußtechniken und Fußtritte, sowie Hebel und Würfe.
Des Weiteren werden auch Atemtechniken gelehrt und Waffentechniken.


Weitere Berichte:


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   Fusstechnik
   Handtechniken
   Hapkido
   Hebel Wurftechnik